Tag 1: Ankunft in Neu Delhi
Indien auf eigene Faust mit dem Auto zu bereisen, trauen wir uns nicht zu. Weil wir dieses faszinierende Land aber dennoch mal sehen wollen, schließen wir uns einer Reisegruppe an und machen eine siebentägige Rundreise mit dem Bus. Der Flug Frankfurt-Neu Delhi dauert acht Stunden und ist, dank des Bordfernsehens, recht kurzweilig. Weil wir früh in Neu Delhi ankommen, haben wir noch den ganzen Tag vor uns und keine Zeit verloren. Nach einem guten Frühstück besteigen wir den klimatisierten Bus, und werden auf einer Stadtrundfahrt Neu Delhi kennenlernen. Wir sehen das Rote Fort, ein UNESCO-Weltkulturerbe, mit grandiosen Ausmaßen, außerdem Jama Masjid, die größte indische Moschee. Wir besuchen die Gedenkstätte von Mahatma Gandhi und das Quatab Minarett. Dabei handelt es sich um einen 71 Meter hohen Sandsteinturm, der im 13. Jahrhundert als Siegesturm erbaut wurde. Danach Mittagessen und noch zwei Stunden zur freien Verfügung. Wir wollen einen Abstecher zum Connaught Place machen. Dort befindet sich ein gigantisches Einkaufszentrum, in dem wir die ersten Souvenirs erstehen. Danach geht es mit dem Bus weiter bis in das 200 Kilometer südlich gelegene Agra. Auf unserer Fahrt sehen wir eine äußerst starke landwirtschaftliche Nutzung. Früher waren hier die Monsunwälder weit verbreitet, heute kann man nur noch in der Ferne, vor allem auf den Bergen, ein paar Wälder erspähen. Bevor wir in Agra ins Hotel gebracht werden, besichtigen wir noch den Dayalbagh, ein klosterähnliches Meditationszentrum. Auch das Grabmal von Akbar, Sikandra, steht auf dem Programm. Am Abend werden wir im Restaurant mit traditionellen indischen Spezialitäten verwöhnt.
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