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	<title>Reisebericht Indien</title>
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	<description>Indien - Sieben Tage rund um Neu Delhi</description>
	<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 18:45:29 +0000</pubDate>
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		<title>Tag 1: Ankunft in Neu Delhi</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 18:13:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Indien auf eigene Faust mit dem Auto zu bereisen, trauen wir uns nicht zu. Weil wir dieses faszinierende Land aber dennoch mal sehen wollen, schließen wir uns einer Reisegruppe an und machen eine siebentägige Rundreise mit dem Bus. Der Flug Frankfurt-Neu Delhi dauert acht Stunden und ist, dank des Bordfernsehens, recht kurzweilig. Weil wir früh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Indien auf eigene Faust mit dem Auto zu bereisen, trauen wir uns nicht zu. Weil wir dieses faszinierende Land aber dennoch mal sehen wollen, schließen wir uns einer Reisegruppe an und machen eine siebentägige Rundreise mit dem Bus. Der Flug Frankfurt-Neu Delhi dauert acht Stunden und ist, dank des Bordfernsehens, recht kurzweilig. Weil wir früh in Neu Delhi ankommen, haben wir noch den ganzen Tag vor uns und keine Zeit verloren. Nach einem guten Frühstück besteigen wir den klimatisierten Bus, und werden auf einer Stadtrundfahrt Neu Delhi kennenlernen. Wir sehen <span id="more-7"></span>das Rote Fort, ein UNESCO-Weltkulturerbe, mit grandiosen Ausmaßen, außerdem Jama Masjid, die größte indische Moschee. Wir besuchen die Gedenkstätte von Mahatma Gandhi und das Quatab Minarett. Dabei handelt es sich um einen 71 Meter hohen Sandsteinturm, der im 13. Jahrhundert als Siegesturm erbaut wurde. Danach Mittagessen und noch zwei Stunden zur freien Verfügung. Wir wollen einen Abstecher zum Connaught Place machen. Dort befindet sich ein gigantisches Einkaufszentrum, in dem wir die ersten Souvenirs erstehen. Danach geht es mit dem Bus weiter bis in das 200 Kilometer südlich gelegene Agra. Auf unserer Fahrt sehen wir eine äußerst starke landwirtschaftliche Nutzung. Früher waren hier die Monsunwälder weit verbreitet, heute kann man nur noch in der Ferne, vor allem auf den Bergen, ein paar Wälder erspähen. Bevor wir in Agra ins Hotel gebracht werden, besichtigen wir noch den Dayalbagh, ein klosterähnliches Meditationszentrum. Auch das Grabmal von Akbar, Sikandra, steht auf dem Programm. Am Abend werden wir im Restaurant mit traditionellen indischen Spezialitäten verwöhnt.</p>
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		<title>Tag 2: Tadsch Mahal - schon der Höhepunkt der Reise?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 18:13:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Vormittag besuchen wir das wohl bekannteste und bedeutendste Gebäude in ganz Indien, das Tadsch Mahal. Erbaut wurde das Mausoleum 1560 vom Mogulkaiser Shah Jahan. Ein sehr imposantes Gebäude, das auf Bildern viel kleiner wirkt, als es in Wirklichkeit ist. Der Kronenpalast, wie er auf Deutsch heißt, hat eine Höhe von immerhin 58 Metern. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Vormittag besuchen wir das wohl bekannteste und bedeutendste Gebäude in ganz Indien, das Tadsch Mahal. Erbaut wurde das Mausoleum 1560 vom Mogulkaiser Shah Jahan. Ein sehr imposantes Gebäude, das auf Bildern viel kleiner wirkt, als es in Wirklichkeit ist. Der Kronenpalast, wie er auf Deutsch heißt, hat eine Höhe von immerhin 58 Metern. Wir haben zwei Stunden Zeit, um das Gelände zu besichtigen. Sehen müssen wir natürlich <span id="more-9"></span>die 28 verschiedenen Arten von Edelsteinen, die in den weißen Marmor eingefügt wurden. Wenn die Sonnenstrahlen durch die Steine reflektiert werden, erscheint das Tadsch Mahal in einem wundersamen Licht. Toll, dieser Anblick! Die vier Minarette und die Moschee, die Richtung Mekka zeigt, besuchen wir ebenfalls. Danach gibt es Mittagessen im Hotel. Am Nachmittag führt uns unsere Reiseleitung zum Roten Fort von Agra, einer Burgfestung von Großmogul Agbar. Dort sehen wir außerdem den Palast Shah Jahan und eine wunderschöne Perlmoschee. Einen weiteren Besuch wert ist Itimad-ud-Daula, ein unbekannteres Mausoleum, dafür übertrifft es aber in der Qualität der Intarsien sogar das Tadsch Mahal. Eine Besichtigung lohnt auf alle Fälle. Am Abend vertreten wir uns noch etwas die Beine und machen einen Spaziergang durch den schönen Alka Puri Park.</p>
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		<title>Tag 3: Über Fatehpur Sikri nach Bharatpur</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 18:15:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute geht es erst am Vormittag los, denn die Strecke, die uns bevorsteht, beträgt gerade mal 100 Kilometer. Ziel ist die Stadt Bharatpur. Wir fahren allerdings nicht auf direktem Weg dorthin, sondern machen einen Zwischenstopp in Fatehpur Sikri. Sie war im 16. Jahrhundert Hauptstadt des Mogulreichs und ist mittlerweile ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Der Königspalast mit seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht es erst am Vormittag los, denn die Strecke, die uns bevorsteht, beträgt gerade mal 100 Kilometer. Ziel ist die Stadt Bharatpur. Wir fahren allerdings nicht auf direktem Weg dorthin, sondern machen einen Zwischenstopp in Fatehpur Sikri. Sie war im 16. Jahrhundert Hauptstadt des Mogulreichs und ist mittlerweile ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Der Königspalast mit seinen Audienzhallen, dem Haus der türkischen Sultanin, dem Dampfbad, den Frauengemächern und dem sehr großzügig angelegten Garten ist es wert, gesehen zu werden. Danach steht noch <span id="more-11"></span>Jami Masjid auf dem Programm. Dabei handelt es sich um eine Moschee, in der das Grab von Scheich Salim Chishti zu finden ist. Sehr beeindruckt hat uns auch Buland Darwaza, ein 54 Meter hohes Siegestor. Man bedenke, dass allein dieses Tor fast so hoch ist, wie das gesamte Tadsch Mahal. Nachmittags fahren wir weiter nach Bharatpur, wo eine Geländewagensafari durch den Ort und die nähere Umgebung stattfindet. Wir beobachten Farmer bei der Arbeit und besuchen ein typisch indisches Wohnhaus. Während des Essens überrascht uns die Reiseleitung dann noch mit einer Band, die indische Volksmusik zum Besten gibt. Überwiegend wird á capella gesungen, aber auch Instrumente wie die Dhol, eine indische Trommel, die Violine und die Sitar, kommen zum Einsatz. Ein gelungener Abschluss eines gelungenen Tages.</p>
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		<title>Tag 4: Uns wird wieder einmal unser Reichtum bewusst</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 18:17:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf unserer heutigen Tour in die Stadt Jaipur, fällt uns zum ersten Mal die Armut in Indien auf. Bisher haben wir davon wenig mitbekommen, aber heute ist das extrem festzustellen. Auf dem Weg zu unserem Etappenziel kommen wir durch einige kleine Dörfer, in denen die Bevölkerung unter sehr ärmlichen Verhältnissen lebt. In einem Dorf halten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unserer heutigen Tour in die Stadt Jaipur, fällt uns zum ersten Mal die Armut in Indien auf. Bisher haben wir davon wenig mitbekommen, aber heute ist das extrem festzustellen. Auf dem Weg zu unserem Etappenziel kommen wir durch einige kleine Dörfer, in denen die Bevölkerung unter sehr ärmlichen Verhältnissen lebt. In einem Dorf halten wir an und kaufen den Bewohnern kleine Armbänder ab, die in Handarbeit hergestellt werden. Es gibt hier keine Elektrizität, das Wasser kommt noch aus dem Brunnen und die Straßen sind kaum befestigt, zumindest nicht die eigentlichen Dorfstraßen, die Hauptstraße natürlich schon. Auch sieht man<span id="more-13"></span> auf dieser Strecke weniger Autos, dafür immer mehr Gespanne, die von Kamelen gezogen werden. So sieht also das Dorfleben in Indien aus. Leider können wir uns nicht länger aufhalten, wir wären gerne mit den Bewohnern ins Gespräch gekommen. Nach weiteren zwei Stunden Busfahrt kommen wir in Jaipur an und beziehen unser Hotel. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung, was wir nutzen, in dem wir eine Fahrrad-Rikschafahrt über den Basar von Jaipur unternehmen. Hier werden wir morgen noch mal herkommen und ein bisschen einkaufen. Dafür ist so ein Basar schließlich da. Den Abend verbringen wir gemütlich im Hotelzimmer vor dem Fernseher und sehen uns einen Bollywood-Film auf indisch an. Verstanden haben wir – ja, eigentlich gar nichts. Aber die Musik war toll.</p>
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		<title>Tag 5: The &#8220;Pink City&#8221; Jaipur</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 18:20:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute wird Jaipur unsicher gemacht. Jaipur wird auch „Pink City“ (rosarote Stadt) genannt. Grund ist die Farbe der Häuser in der Altstadt. Diese wurden Ende des 19. Jahrhunderts rosa angestrichen, als sich Prinz Albert von England zu Besuch angekündigt hatte. Rosa ist hier die Farbe der Gastlichkeit. Auf unserer heutigen Tour besuchen wir zuerst den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wird Jaipur unsicher gemacht. Jaipur wird auch „Pink City“ (rosarote Stadt) genannt. Grund ist die Farbe der Häuser in der Altstadt. Diese wurden Ende des 19. Jahrhunderts rosa angestrichen, als sich Prinz Albert von England zu Besuch angekündigt hatte. Rosa ist hier die Farbe der Gastlichkeit. Auf unserer heutigen Tour besuchen wir zuerst den Palast der Winde, den Hawa Mahal. Dieser beheimatet das Sawai Man Singh Museum, ein Waffenmuseum, und einen großen, wunderschönen Garten. Im hinteren Teil des Komplexes ist<span id="more-16"></span> Jantar Mantar, ein riesiges Observatorium zu finden. Das interessiert uns besonders, wir sind nämlich erklärte Sternenfans. Immer noch sind sehr viele Instrumente zu sehen, mit denen man die Position und die Bewegung von Planeten und Sternen bestimmen kann. Sogar über den Monsun kann man mit diesen Instrumenten Voraussagen treffen. Die gesamte Königsresidenz ist so immens groß, dass sie ein Siebtel der Fläche von Jaipur einnimmt. Gigantisch! Zum Abschluss des Tages – und das hatten wir uns ja gestern vorgenommen – wird nochmals der Basar besucht. Ein bisschen Geld lassen wir selbstverständlich auch dort. Wäre ja schade, wenn wir das ganze Geld wieder mit heimnehmen würden.</p>
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		<title>Tag 6: Der faszinierende Salzsee bei Sambhar</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 18:21:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unsere Reiseleitung hat für heute nichts vorgesehen, also steht der Tag zur freien Verfügung. Schön, dass man im Hotel Autos mieten kann, denn wir haben uns bereits zwei Orte ausgeguckt, die wir gerne besuchen würden. Zuerst fahren wir die NH 8 Richtung Südwesten und biegen dann Richtung Sambhar ab. Dort befindet sich der größte Salzsee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Reiseleitung hat für heute nichts vorgesehen, also steht der Tag zur freien Verfügung. Schön, dass man im Hotel Autos mieten kann, denn wir haben uns bereits zwei Orte ausgeguckt, die wir gerne besuchen würden. Zuerst fahren wir die NH 8 Richtung Südwesten und biegen dann Richtung Sambhar ab. Dort befindet sich der größte Salzsee Indiens. Ich habe in meinem Leben noch nie einen <span id="more-18"></span>Salzsee gesehen und so einen großen schon gleich zweimal nicht. Hätte nie gedacht, dass ein toter See so faszinierend sein kann. Wir verbringen dort einige Zeit, gehen spazieren und genießen die Landschaft. Dann geht es weiter Richtung Roopangarh, unserem zweiten Ziel. Hier gibt es ein imposantes Fort mit gleichem Namen. Im Jahr 1648 wurde mit dem Bau des Komplexes begonnen. In den folgenden Jahren wurde immer weiter angebaut und so entstand ein komplettes Fort. Es beinhaltet auch einen Palast, der mittlerweile zum Hotel umgebaut wurde. Wir durchforsten das Gelände, das teilweise verfallen ist, und freuen uns über die tolle Aussicht, die man von den Zinnen hat. Eine weite Ebene eröffnet sich uns. Ein wunderschöner Ausblick. Wir bereuen die Fahrt hierher in keinster Weise. Leider müssen wir aber schon wieder zurück, denn der Tag ist schneller vergangen, als uns lieb ist.</p>
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		<title>Tag 7: Schnell noch ins National Museum von Neu Delhi</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 18:22:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unser letzter Tag besteht darin, nach Neu Delhi zurückzufahren, denn der Flieger wartet nicht auf uns. Knappe 300 Kilometer Busfahrt stehen noch vor uns. Wenn wir gut durchkommen, sind wir am frühen Nachmittag in Neu Delhi und können noch ein paar Stunden im vielgelobten National Museum verbringen. Gesagt, getan. Doch auch wenn wir eigentlich keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser letzter Tag besteht darin, nach Neu Delhi zurückzufahren, denn der Flieger wartet nicht auf uns. Knappe 300 Kilometer Busfahrt stehen noch vor uns. Wenn wir gut durchkommen, sind wir am frühen Nachmittag in Neu Delhi und können noch ein paar Stunden im vielgelobten National Museum verbringen. Gesagt, getan. Doch auch wenn wir eigentlich keine Museumsgänger sind, dieses Museum ist grandios. Es zeigt viel von <span id="more-20"></span>der Kultur und der Geschichte Indiens. So findet man eine seltene Sammlung von Kleidern, die alle mit Juwelen verziert sind. Außerdem einzigartige Holzkisten mit Intarsienarbeiten aus Perlmutt, und Wandteppiche aus Elfenbeinschmuck. Desweitern sind Masken und religiöse Statuen aus Südamerika und Nordafrika zu sehen. In einer weiteren Abteilung findet man über 300 Musikinstrumente aus Indien. Mehr als beeindruckend. Nicht nur der Besuch im Museum, nein, der gesamte Urlaub, der sich dem Ende zuneigt. Am Abend geht der Flieger zurück nach Frankfurt.</p>
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